Nebenjob Dozent: Geld verdienen und Spaß dabei

Warum der Dozenten-Job für Fachleute mit Berufserfahrung interessant sein kann

„Gut verdientes Geld und Spaß macht es auch!“, sagt Isabella Meier über ihren Nebenjob als Dozentin. Wer als nebenberuflicher Dozent arbeiten will, braucht vor allem Eines: Fachkenntnis und Erfahrung in seinem Bereich. Alles andere lässt sich organisieren oder lernen. Meier: „Natürlich war es anfangs aufregend und auch anstrengend. Die Vorbereitung des ersten Kurses hat mich viel Zeit und Energie gekostet. Aber jetzt habe ich ein fertiges Skript und gebe drei Mal im Jahr einen Abendkurs für Kostenrechnung im Gesundheitswesen.“

In vielen Bereichen, zum Beispiel im technisch gewerblichen Bereich oder in der EDV, ist es einfach, einen Job als Dozent zu finden. Viele Anbieter in der Weiterbildung sind laufend auf der Suche nach guten Dozenten. Es gibt keine festgelegten Kriterien, welche Voraussetzungen ein Fachmann für diesen Job mitbringen muss. Ein Universitäts-Abschluss, Meister-Zertifikat oder Techniker-Ausbildung ist natürlich hilfreich. Auch die AEVO, ein Zertifikat der Industrie- und Handelskammern für Ausbilder, wird gern gesehen. Sie ist aber keine Voraussetzung. Insbesondere Praktiker mit Berufserfahrung können diesem lukrativen Nebenjob nachgehen. Freie Bildungsträger, Volkshochschulen, Berufs- oder Wirtschaftsakademien und ähnliche Institutionen entscheiden nach eigenem Ermessen, wer bei ihnen unterrichtet. Für Fachleute mit Berufserfahrung, die auch gerne mit Menschen arbeiten, ist der Dozenten-Job eine sinnvolle Ergänzung. Anderen Wissen näher zu bringen, ist eine schöne Erfahrung.

Geeignete Bildungsträger zu finden, ist in Zeiten des Internets kein Problem mehr. Dorthin wird dann das selbst erstellte Dozentenprofil geschickt. Wer sich diesen Bewerbungsaufwand sparen will, kann auch ein Profil bei einem Vermittlungsportal erstellen. Das ist in 30 Minuten erledigt. Marktführer in Deutschland ist dozentenpool24 mit über 14.000 Dozenten und 7.000 Auftraggebern. Beim Start in eine Nebentätigkeit ist das eine einfache Möglichkeit an Aufträge zu kommen. Bernd Radnitz von dozentenpool24: „Wer die Nebentätigkeit als Dozent einmal testen will, kann das auf unserem Portal sehr einfach tun. Es entstehen keinerlei Kosten, solange der Dozent nicht auch tatsächlich Geld verdient hat.“ Dort gibt es auch ein umfangreiches Informationsangebot, insbesondere für Einsteiger.

Viele Menschen, die eigentlich unterrichten könnten, scheuen den bürokratischen Aufwand einer selbstständigen Tätigkeit. Dabei ist der Einstieg als nebenberuflicher Dozent nicht schwer. Wer einen Hauptjob hat, braucht sich über den gesamten Bereich Sozialversicherung erstmal keine Gedanken machen. Er ist ja über die Berufstätigkeit versichert. Bis zu einer Grenze von 450 Euro im Monat gilt das auch für die Versicherungspflicht in der Rentenversicherung, die für Lehrpersonen besteht.

Versteuert werden müssen auch die Einkünfte aus einer Nebentätigkeit. Das geht bei geringfügigen Beträgen ganz einfach formlos in der Steuererklärung. Sind größere Einnahmen zu erwarten, wird die Tätigkeit beim Finanzamt angemeldet. Auch das ist nicht schwierig. Der „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung eines Gewerbebetriebs oder einer freiberuflichen Tätigkeit“ ist zwar lang, aber nicht schwer zu verstehen. Bei Problemen und Fragen hilft der Steuerberater.

Der Dozent sollte seine zukünftige Tätigkeit mit dem Arbeitgeber abstimmen. Beamte müssen sich eine Nebentätigkeit vom Dienstherrn genehmigen lassen. Angestellte im öffentlichen Dienst müssen die Tätigkeit anzeigen. Wer in der freien Wirtschaft arbeitet, muss seinen Arbeitgeber nicht informieren. Es gilt aber das Konkurrenzverbot. Die gleiche Leistung wie im Job, darf ein Selbstständiger nicht anbieten. Was nicht heißt, dass ein Buchhalter keine Buchhaltung unterrichten darf. Wenn er im Hauptberuf aber schon Buchhaltung unterrichtet, darf er dies nicht auch als selbständiger Dozent tun. Außerdem darf der Hauptjob nicht unter dem Nebenjob leiden.

Betrachtet man die Möglichkeiten und den Aufwand, spricht viel dafür, einen Nebenjob als Dozent zu ergreifen. Natürlich muss ein angehender Dozent das mögen: Vor Menschen stehen und reden. Ein pädagogisches Konzept für den eigenen Inhalt entwerfen. Geeignete Medien finden und einsetzen. Das Selbstbewusstsein ausstrahlen, dass man etwas zu vermitteln hat.

Für Menschen, die für ein Thema brennen, ist das aber kein Problem sagt Bernd Radnitz: „Die Begeisterung für die Sache trägt angehende Dozenten über Anfangsprobleme hinweg. Dann wird das schnell zu einem sehr befriedigenden und lukrativen Selbstläufer.“
Weitere Infos für den Start als Dozent sind unter www.dozentenpool24.de/info/dozent-werden zu finden.

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